
Andre Kröhl ist jetzt zertifizierter Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)

„Unternehmensnachfolge betrifft nahezu alle.“
Andre Kröhl hat vor Kurzem den Titel „Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)“ erworben. Seit September 2026 ergänzt diese Qualifikation seine bisherige Beratungsexpertise und setzt einen zusätzlichen Schwerpunkt auf ein Thema, das für viele mittelständische Unternehmen zunehmend relevant wird: die Gestaltung der Unternehmensnachfolge.
Andre Kröhl ist Geschäftsführer und Wirtschaftsprüfer der EVENTUS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie Geschäftsführer und Steuerberater der EVENTUS GmbH Steuerberatungsgesellschaft. Für ihn ist die Unternehmensnachfolge ein Beratungsfeld, das nahezu jedes Unternehmen im Laufe der Zeit betrifft. Im besten Fall gibt es eine geeignete Nachfolge. Doch auch dann muss der Übergang geplant, strukturiert und steuerlich sinnvoll gestaltet werden.
„Hier herrscht ein großer Bedarf, weil nicht nur die Menschen in Deutschland, sondern auch die Menschen, die hinter den Unternehmen stehen, älter werden. Die Unternehmensnachfolge betrifft nahezu alle, egal ob es sich um unsere größeren oder kleineren Mandanten handelt.“
Mehr als eine steuerliche Betrachtung
Andre Kröhl hat bereits vor seiner Weiterbildung zahlreiche Nachfolgeprojekte sowohl steuerlich als auch betriebswirtschaftlich begleitet. Die zusätzliche Qualifikation hat seinen Blick erweitert. Neben einer größeren fachlichen Tiefe geht es dabei vor allem darum, angrenzende Bereiche mitzudenken.
„Die Fortbildung hat noch einmal neue Impulse geliefert, an die man vorher vielleicht nicht gedacht hat, und auch andere Wege und Möglichkeiten aufgezeigt.“
Genau dieser breitere Blick ist für Andre Kröhl ein wesentlicher Mehrwert in der Beratung. Anstatt unmittelbar in die steuerliche Gestaltung einzusteigen, betrachtet er zunächst die Rahmenbedingungen und mögliche Alternativen.
„Ich schaue mir nicht nur die Erbschaft- und Schenkungsteuer an, sondern berücksichtige auch den zivilrechtlichen Kontext und Möglichkeiten.“
Denn eine Unternehmensnachfolge lässt sich selten ausschließlich aus steuerlicher Perspektive betrachten. Entsprechend wichtig ist es, Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf weitere Beteiligte wie Notare oder Rechtsanwälte einzubeziehen.
Gute Nachfolge braucht Zeit
Aus Sicht von Andre Kröhl wird vor allem der Zeitpunkt häufig falsch gewählt: Die Unternehmensnachfolge wird im Tagesgeschäft oft zu lange aufgeschoben.
„Die hinter den Unternehmen stehenden Personen beschäftigen sich häufig gar nicht mit der Unternehmensnachfolge oder viel zu spät.“
Doch gerade steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten benötigen Vorlaufzeit. Gleichzeitig spielen neben steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen auch persönliche Aspekte eine wichtige Rolle. Deshalb sollte frühzeitig geklärt werden, welche Vorstellungen die Beteiligten haben und wie der Übergang gestaltet werden soll.
„Die Frage muss ich mir natürlich schon ein paar Jahre vorher stellen, weil ich im Zweifelsfall gewisse Dinge vorbereiten muss.“
Für Andre Kröhl zählt am Ende das Gesamtbild: „Das Ziel ist eine zufriedenstellende, optimierte Lösung, die betriebswirtschaftlich, steuerlich und rechtlich funktioniert und für alle Beteiligten sowie die Zukunft tragfähig ist.“
Wie anspruchsvoll das sein kann, zeigt ein aktuelles Projekt, bei dem ein größeres Unternehmen vom Senior auf seine Kinder übertragen werden soll. Das Ziel besteht darin, die Belastung durch Schenkung- und Erbschaftsteuer möglichst gering zu halten. Dafür müssen die verschiedenen Interessen frühzeitig zusammengeführt und eine nachhaltige und zukunftsorientierte Lösung für das Unternehmen entwickelt werden.









